Stiftung aktuell

Wenn man in Teterow den Bornmühlenweg in Richtung Hohes Holz wandert, kommt man hinter den Kleingärten an einer alten Streuobstwiese, dem „Doktorgarten“ vorbei. Es handelt sich hier um ein 2,9 Hektar großes Areal, welches etwa 1905 als Obstplantage angelegt wurde. Dieses geschah durch den damaligen Teterower Bürgermeister Dr. Franz von Pentz, woher sich der Name „Doktorgarten“ ableitet.
Auf dieser Streuobstwiese stehen viele alte Sorten, wie der „Danziger Kantapfel“ oder der „Winterrambur“. Außerdem bieten die teils über 100jährigen Obstbäume Lebensraum für unzählige Tiere.
Die Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern erwarb diese Fläche 2006, um dieses wertvolle Biotop zu erhalten und weiter zu fördern. Viele Neuanpflanzungen alter Obstsorten sind in den letzten Jahren dazu gekommen.

Alljährlich gestaltet die Stiftung gemeinsam mit dem Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See einen Apfeltag mit Schülern der Grundschule Teterow, um Äpfel zu sammeln und diesen zu Saft pressen zu lassen.
Da in diesem Jahr auf Grund der Corona-Situation die Grundschüler nicht zum Äpfel sammeln kommen können, bitten die Stiftung und der Naturpark darum, dass sich Eltern oder engagierte Bürger an der Sammelaktion beteiligen können. Der gewonnene Saft wird dann der Grundschule Teterow kostenlos zur Verfügung gestellt. Los geht es um 8 Uhr.

Die mobile Saftpresse ist den ganzen Tag am Bornmühlenweg (Nähe Baumarkt Schnepf) vor Ort. Ab etwa 12 Uhr steht sie für alle bereit, die ihre Äpfel und Birnen zu Saft pressen lassen möchten. Die Betreiber, das Kollektiv 9Raben, bittet um telefonische Voranmeldung unter 0151 681 843 69. Wer sich spontan für das Saftpressen entscheidet, muss mit längeren Wartezeiten rechnen. Nähere Auskünfte erhalten Sie auch unter www.9raben.de oder info@9raben.de.

Im Herbst möchten wir Sie erneut auf Entdeckungstouren zu unseren Stiftungsflächen mitnehmen. Erleben Sie das Einfallen der Gänse am Krakower Obersee, die Rast der Kraniche am Galenbecker See oder umrunden Sie mit uns die Halbinsel Liddow im Rügenschen Boddengewässer.

Der diesjährige Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet (NSG) „Trockenhänge am Petersberg“ bei Pinnow in der Nähe von Schwerin findet am Samstag, den 17. Oktober zwischen 10 und 15 Uhr statt. Treffunkt ist wieder der kleine Wanderparkplatz am NSG südöstlich des Segelflugplatzes.
Wie in den vergangenen Jahren wollen wir wieder mit möglichst vielen freiwilligen Helfern den Ginster zurückschneiden, das Schnittgut zusammentragen und vor Ort verbrennen. Wer hat, sollte geeignetes Schneidwerkzeug (Astschere o. ä.) und Arbeitshandschuhe mitbringen. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bitten wir diesmal um eine Anmeldung mit Name, Adresse und Telefonnummer. Zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionen werden wir diese personenbezogenen Daten nach der Veranstaltung noch vier Wochen aufbewahren. Organisation und Ablauf des Arbeitseinsatzes werden ggf. den aktuellen Hygiene- und Sicherheitsanforderungen angepasst.
Anmeldungen bitte bis zum 15.10.2020 an Ulla Kösters unter Tel. 0385 / 758 24 55 oder per Mail an u.koesters@stun-mv.de.

Anlässlich ihres 25-jährigen Gründungsjubiläums lud die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V am 17.09.2019 zu einer Festveranstaltung in den Landtag ein. Damit kehrte die Stiftung symbolisch an den Ort ihrer Gründung zurück, denn hier wurde am 28. Juni 1994 das Gesetz über die Errichtung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet. Zahlreiche Wegbegleiter der Stiftung hoben auf der Jubiläumsfeier in persönlichen Grußbotschaften das vielfältige Wirken der Stiftung für den Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern hervor.
Dem schlossen sich auch Frau Beate Schlupp als Vizepräsidentin des Landtags sowie Dr. Till Backhaus als für die Stiftung zuständiger Minister für Landwirtschaft und Umwelt an. Er werde sich auch zukünftig dafür einsetzen, „dass weitere Flächen an die Stiftung übertragen werden und eine entsprechende finanzielle und personelle Ausstattung sichergestellt bleibt“, bekräftigte der Minister. Diese Ausstattung ist dringend erforderlich, damit die Stiftung die vielfältigen Aufgaben weiterhin wahrnehmen und den Umwelt- und Naturschutz im Land vorantreiben kann, so der Tenor der Veranstaltung.

In Wildpflanzen schlummern Gene, die für die züchterische Verbesserung unserer Nahrungspflanzen relevant werden könnten. In dem Projekt GE-Sell untersuchten Forschungsteams des Julius Kühn-Instituts, der Universität Osnabrück und der Humboldt-Universität zu Berlin in den vergangenen drei Jahren die genetische Vielfalt von Wildsellerievorkommen in Deutschland. Die als besonders wertvoll identifizierten Standorte von Wildpflanzenarten sollen über „Genetische Erhaltungsgebiete“ gesichert werden. Als Partnerin im Netzwerk Sellerie bewahrt unsere Stiftung auf dem Großen Schwerin an der Müritz eine der größten Populationen des Kriechenden Selleries (Helosciadium repens) in Deutschland.
 

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