Mehr Licht im Grünen Band

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz strebt für ihre Flächen im Grünen Band die Entwicklung und Erhaltung einer halboffenen extensiv genutzten Kulturlandschaft an. Dieser Landschaftstyp ist gefährdet, da viele extensiv gepflegte Flächen in den letzten 30 Jahren aus der Nutzung gefallen sind und dann zunehmend verbuschen. Damit verliert das Grüne Band seine Bedeutung als Wanderungskorridor für unterschiedlichste z.T. gefährdete Tiere und Pflanzen. So geschah es auch im Naturschutzgebiet „Uferzone Dassower See“. Hier hatten Schlehen- und Weißdorngebüsche, die an sich einen wertvollen Teil unserer heimischen Flora darstellten, große Teile der von Gräsern und Stauden beherrschten Bereiche überwachsen.

Im Rahmen des von Bund und Land geförderten Projektes „HOTSPOT28 – Natürlicher Klimaschutz im Norden“ konnte die Stiftung Umwelt- und Naturschutz nun die benötigten Mittel aufbringen, um diese Gehölze zurückzudrängen. Zeitgleich wurde eine Schneise für einen mobilen Zaun geschaffen, der eine Beweidung mit Schafen und Ziegen ermöglicht.

Die Weidetiere werden im Weiteren die Pflege des Gebietes übernehmen. Dabei werden sie in feuchteren Jahren vorrangig die frischen und saftigen Gräser und Kräuter abweiden. In trockeneren Jahren, wenn Gräser und Kräuter nicht ausreichend wachsen, werden die Tiere sich mehr den Gebüschen widmen und deren Ausbreitung in Grenzen halten. Die so entstehende halboffene Weidelandschaft bietet nicht nur zahlreichen Pflanzen und hieran angepassten Insekten und anderen Wildtieren Nahrung, sondern ermöglicht auch eine Wanderung dieser Organismen, deren Populationen so besser an die durch den Klimawandel häufiger auftretenden Extremereignisse angepasst sind.

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