Stiftung aktuell

Am 30. April findet der bundesweite Aktionstag der „Tag der Erneuerbaren Energien“ statt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kann man auch in diesem Jahr bei uns in Mecklenburg-Vorpommern an diesem Tag wieder zahlreiche Aktionen rund um die Erneuerbaren Energien erleben und spannende Informationen und Einblicke erhalten.

Koordiniert vom Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern haben sich wieder viele Projekte und Initiativen, die sich in allen Bereichen der Erneuerbaren Energien engagieren, zusammengefunden, um diesen Aktionstag landesweit erlebbar zu machen. Unsere Stiftung bietet am 30. April zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft und deren Projektpartnern die Besichtigung einer Ausgleichsmaßnahme für einen Windpark an. Den Flyer zur Aktion finden Sie hier.

Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern präsentierte am Donnerstag, den 10.03.2016 den neuen Jan Haft Film „Magie der Moore“ im Capitol Kino in Schwerin.

Fast 180 Schüler verschiedener Jahrgänge erlebten vormittags einen faszienierenden Einblick in den bedrohten Lebensraum Moor. Um Schulklassen bei ihrer Entscheidung, diesen Film zu schauen, zu unterstützen, lag der Eintrittspreis der Schulvorstellung bei 3,- € pro Person. Die Differenz zum regulären Eintrittspreis hat die Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V übernommen.
Am Abend folgten rund 70 Interessierte der Einladung des BUND M-V und unserer Stiftung.

Das Moor – eine Welt voller Überraschungen und Geheimnisse. Mystisch, schaurig und ein prachtvoller Lebensraum mit einer beeindruckenden Artenvielfalt.
Nach seinem großen Kinoerfolg DAS GRÜNE WUNDER – UNSER WALD lenkt Jan Haft, einer der renommiertesten Naturfilmer Deutschlands, in seinem zweiten Kinofilm MAGIE DER MOORE den Blick auf eine fast unbekannte Welt.

In fünf Jahren Drehzeit und an 80 verschiedenen Drehorten ist ein beeindruckendes Porträt der Moorlandschaften entstanden, das von Grimme-Preisträger und Tatort-Kommissar Axel Milberg erzählt wird.

Hier der Link zum Filmtrailer

Am Abend des 10. Oktobers wurden die besten deutschen Naturfilmproduktionen des Jahres auf dem Darß ausgezeichnet. Unsere Stiftung hatte in diesem Jahr wieder den mit 1.000 € dotierten Preis in der Kategorie "Publikumswahl" gestiftet.

"Amerikas Naturwunder - Saguaro" von Henry M. Mix und Yann Sochaczewski erhielt den begehrten Publikumspreis und zudem den großen Jury-Preis in der Kategorie "Wildnis Natur". "Der letzte Raubzug" von Jakob Kneser wurde in der Kategorie "Mensch und Natur" als bester Film ausgezeichnet. Der Preis der Kinderjury ging an den Film "10 Milliarden". Monika Seiffert (MDR) und Udo A. Zimmermann (BR) wurden mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet sowie Katrin Dücker-Eckloff für den besten Schnitt (Saguaro) und Hajo Schomerus (10 Milliarden) für die beste Kameraarbeit.
 

Am 3. Oktober 2015 fand im Jassewitzer Busch ein Waldfest
statt, auf dem Anja Teske ihr Buch über den Jassewitzer Busch - IM WALD. Wandern und wundern -  vorgestellt hat.

Fast 20 Teilnehmer genossen bei schönstem Herbstwetter den Zauber dieses Waldes.

Nach einer Einstimmung in den Wald als die ganzheitlichste Natur außerhalb der Meere durch den Forstamtsleiter Peter Rabe und einer kurzen Vorstellung der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern durch deren Vorstandsvorsitzenden Bjørn Schwake führten Maika Hoffman von in natura und Herr Rabe die Besucher in die Welt der Waldgestalten ein. Später hat dann noch der Dichter Kurt Scharf aus seinen Gedichten vorgelesen und der "verzauberte" Nachmittag klang bei Stockbrot und Getränken am Lagerfeuer aus.

Die Fotografin Anja Teske aus Berlin fotografiert seit einigen Jahren in Mecklenburg, insbesondere im Jassewitzer Busch, einem ganz besonderen Wald, der unserer Stiftung zu fast einem Drittel gehört.

Bizarre Baumwesen lassen das Bild eines scheinbar verwunschenen Waldes entstehen – voller Kraft und Stärke repräsentieren sie als Zeitzeugen historischer Niederwaldnutzung eine nachhaltige Waldnutzungsform, die im Laufe der letzten Jahrzehnte an Bedeutung und Wert verloren hat. 250-jährige Kopfhainbuchen laden ein, sich auf eine Zeitreise in längst vergangene Zeiten zu begeben und diesen besonderen Schutzwald, einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern, auf vielfältigste Weise zu erfahren.

Diese einzigartige Stimmung hat Anja Teske jetzt in Fotografien "eingefangen" und - ergänzt mit Gedichten von Kurt Scharf - zu einem außergewöhnlichen Buch zusammengefaßt.

Einen kleinen Einblick in das Buch erhalten Sie hier und auf der Webseite von Anja Teske.

Der Druck dieses Buches wurde durch unsere Stiftung finanziell unterstützt.

Der Jassewitzer Busch ist ein 200 bis 250 Jahre alter Kopfhainbuchenwald. Ein Bestand dieser Dichte ist einmalig in unserem Bundesland. Er stellt eines der letzten Relikte dieser historischen Waldwirtschaftsform in der Bundesrepublik Deutschland dar.
Im Juni 2001 wurde der „Jassewitzer Busch“ zum ersten Schutzwald von Mecklenburg-Vorpommern erklärt. Weitere Informationen zum Wald finden Sie hier.

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